Oft betrachten wir Probleme isoliert von den Strukturen, die uns umgeben. Hier ist ein ganzheitlicher Ansatz mit 8 Punkte Checkliste zur Selbstverortung.
Kapitalismus, Patriarchat, Religionen – diese Konstrukte haben uns hier hingeführt und prägen noch immer stark unsere Vorstellung davon, wie das Leben auszusehen hat.
Ich bin überzeugt: In uns schlummert eine tiefere Wahrheit. Ein Kern aus purer Liebe, der unser Menschsein ausmacht.
Diese Liebe wird bei den meisten von uns noch überdeckt. Meist von unbewussten Ängsten, die diese gesellschaftlichen Prägungen reflektieren, die Glaubenssätze, die wir oft schon von unseren Eltern mitkriegen, und natürlich auch unsere eigenen Verletzungen.
Deshalb fühlen wir uns oft von allem abgetrennt. Wir sind es aber nie.
Und zum Glück leben wir in Zeiten, die zwar verwirrend erscheinen, uns aber erlauben, diese Schichten zu durchdringen, um unser eigentliches Menschsein und die Verbindung mit allem wieder zu spüren.
Die meisten Menschen fokussieren sich auf einzelne Bereiche, wenn sie etwas verändern wollen: Manche setzen auf Persönlichkeitsentwicklung, andere auf Körperarbeit oder Spiritualität, wieder andere auf politischen Aktivismus. Manche konzentrieren sich nur noch auf die schönen Seiten des Lebens.
All das ist hilfreich und wichtig – ich sehe aber, dass all das auch zur Flucht vor der eigenen Realität werden kann, wenn es nicht in Zusammenhang mit dem großen Ganzen gebracht wird. Ich denke, dass wir da viel von unseren Vorfahren und besonders von indigenen Kulturen lernen können.
Ich liebe es, die verschiedenen Ebenen unseres Menschseins in Einklang zu bringen; Altes zu prüfen, das, was noch trägt, zu behalten und dabei immer offen für Neues zu sein. Ich bin ein sehr optimistischer Mensch und finde, dass wir in einer ganz besonderen Zeit leben.
Vieles von dem, was bisher gesichert schien, scheint zu wanken. Und dafür tun sich für uns als Menschheit so viele Möglichkeiten auf, endlich grundlegende Veränderungen zu erreichen. Für eine gerechte, geeinte Welt.
Klingt groß und fängt doch ganz im Kleinen an, nämlich bei dir und mir.
Für mich hat es sich als wertvoll erwiesen, folgende Bereiche immer mehr in meinen Alltag zu integrieren.
Im Laufe meiner eigenen Entwicklung hat sich mein eigener Blick sehr geweitet. Ich konnte zum Beispiel meine als Rationalität getarnte ‚westliche Überheblichkeit‘ durchschauen. Vieles von dem, was ich früher als Hokus Pokus bezeichnet hätte, empfinde ich mittlerweile als spannende Bereicherung. Melde dich gerne, wenn du mehr dazu wissen möchtest.